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Umgebungskarte_Bösebrücke - Bild by BVG

Grundsanierung der Bösebrücke

14. März 2016
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BREAKING-NEWSNun ist auch die Straßenbahn betroffen. Die Linien M13 und 50 fahren vom 19. März bis 27. Juni 2016 nicht zwischen den Haltestellen Björnsonstraße und Virchow-Klinikum. Die BVG gibt umfangreiche Umfahrungsempfehlungen und richtet zusätzlich einen Ersatzverkehr mit Bussen ein.

Da die Sperrung im Zuge der Brückensanierung unumgänglich ist, hat die BVG beschlossen, aus der Not eine Tugend zu machen. Dank guter Planung können wichtige Arbeiten, die ansonsten in den kommenden Jahren für weitere Einschränkungen gesorgt hätten, nun gebündelt und vorgezogen werden. „Wir nutzen jetzt die Chance und investieren im Schatten der Brückensperrung in unsere Infrastruktur, damit die Straßenbahn weiter zuverlässig und komfortabel unterwegs ist“, sagt Oberbauleiter Steffen Fiedler. Allein über das sogenannte Zwillingsgleis, den eingleisigen Abschnitt auf der Brücke, rollen an Werktagen mehr als 420 der tonnenschweren Straßenbahn-Züge. Dort werden nun die Schienen und Weichen sowie die komplette Unterkonstruktion erneuert.

Doch auch auf mehreren Abschnitten entlang der Bornholmer, Osloer und Seestraße rücken die Bautrupps an, um Gleise auszutauschen und vor allem den sogenannten Deckenschluss an Kreuzungen zu erneuern. Gemeint ist damit die Asphaltdecke zwischen den Schienen, die eine fast holperfreie Überfahrt für Autos und Zweiräder ermöglicht. Nach 20 Jahren und täglich tausenden Pkw und Lkw sind die Deckenschlüsse stark beansprucht und werden nun erneuert. Außerdem saniert die BVG den kompletten westlichen Streckenabschnitt zwischen Virchow-Klinikum und Amrumer Straße.

Umfahrungsmatrix_Baumaßnahmen_Bösebrücke Bild by BVG

Umfahrungsmatrix_Baumaßnahmen_Bösebrücke Bild by BVG

In der Planungsphase hatte die BVG eingehend geprüft, ob westlich der Bösebrücke noch ein Inselbetrieb der Straßenbahn möglich wäre. „Bei der Länge der Sperrung war das aber leider keine Option“, erläutert Klaus-Dietrich Matschke, Bereichsleiter Straßenbahn. „Die Züge wären dort vom übrigen Netz und allen Betriebshöfen komplett abgeschnitten. Wie alle öffentlichen Verkehrsmittel müssen aber auch Straßenbahnen in bestimmten Abständen zu Überprüfungen und Wartungsarbeiten in die Werkstatt. Und natürlich kann in drei Monaten auch mal eine technische Panne auftreten.“

Statt der Bahnen rollen ab Baubeginn Busse über die Bornholmer, Osloer und Seestraße. Der Ersatzverkehr für die M13 fährt zwischen Björnsonstraße und Virchow-Klinikum, die Busse für die Linie 50 zwischen Björnsonstraße und U-Bahnhof Seestraße. Zusätzlich wird die Buslinie 255 von der üblichen Endhaltestelle (U Osloer Straße) bis zum U-Bahnhof Seestraße verlängert. In Fahrtrichtung Osten wird der Ersatzverkehr – wie auch der übrige Autoverkehr – wegen der einseitigen Brückensperrung umgeleitet über die Jülicher Straße, Behmstraße und Malmöer Straße. In dieser Richtung kann der S-Bahnhof Bornholmer Straße nicht angefahren werden. Die zusätzliche Haltestelle Jülicher Straße liegt aber in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs Gesundbrunnen, wo der Umstieg auf die Nord-Süd- und Ringlinien der S-Bahn möglich ist.

Ohnehin ist für viele Fahrgäste ein Umstieg auf S- und U-Bahnlinien die bessere Alternative. „Planmäßig werden in Spitzenzeiten bis zu 15 Busse im Einsatz sein“, sagt Torsten Mareck, Bereichsleiter Omnibus. „Der Straßenzug ist als Autobahnzubringer aber bekanntermaßen stauanfällig. Wer kann, sollte also unbedingt eine unserer Umfahrungsempfehlungen nutzen um schneller ans Ziel zu kommen.“

Umgebungskarte_Bösebrücke - Bild by BVG

Umgebungskarte_Bösebrücke – Bild by BVG

Viele Ziele entlang der Linien M13 und 50 sind beispielsweise über die Ringlinien der S-Bahn und die U-Bahnlinien U6, U8 und U9 miteinander verknüpft. Informationen dazu gibt es auf BVG.de, im BVG Navi, im BVG-Callcenter unter Tel. 19449 und über die Twitterkanäle @BVG_Tram, @BVG_Bus sowie @BVG_Ubahn. Damit die Fahrgäste den für sie besten Weg finden, sind zum Beginn der Bauarbeiten außerdem Servicekräfte der BVG an den wichtigen Umstiegshaltestellen vor Ort und beraten die Reisenden gern. Die Anwohner des betroffenen Streckenabschnitts wurden bereits frühzeitig über die Bauarbeiten informiert.

Zahlen und Daten:

Bauzeit:                     19. März bis 27. Juni 2016

Gesamtkosten:         ca. 3,8 Millionen Euro

Erneuerung von       ca. 1,7 Kilometern Schienen,

  1. 1700 Quadratmetern Deckenschluss

    PM Pressestelle BVG

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